Auf historischem Boden am Golfplatz in St. Andrews in Schottland

Auf historischem Boden am Golfplatz in St. Andrews in Schottland

Tagesziel war heute Edinburgh, das wir nach rund 80 Kilometern – davon leider einige im Stau vor Edinburgh – auch erreicht haben. Die Sonne konnten wir heute nur an den helleren Flecken am graublauen Himmel erahnen, aber immerhin 15 Grad und trocken.

Nach einer extrem ruhigen Nacht auf dem Campingplatz, der eigentlich mehr wie eine Siedlung von Mobile Homes für Wochenend- oder Ferienaufenthalte von Einheimischen scheint, beeilten wir uns heute beim Duschen und Frühstücken. Noch schnell frisches Wasser in den Tank von Womi gefüllt und schon konnten wir abschlagen ähh natürlich abfahren.
Frisches Wasser für den Tank
Frisches Wasser für den Tank
Das morgendliche Spül-Ritual
Das morgendliche Spül-Ritual

Auch wenn die Reise bisher ein komplettes Highlight war, stand heute mit St. Andrews noch ein besonderes Highlight auf dem Programm. Schon kurz nach Ausfahrt aus dem Campingplatz konnten wir uns das Navi sparen und den Wegweisern zum „The Old Course“ folgen. Wie für uns reserviert, gab es direkt auf dem Parkplatz am „The Old Course“ noch einen großen Parkplatz mit Meerblick für Womi, der für 4 Stunden auch nur 2 Pfund kostete.

Neugierig und etwas ehrfürchtig gingen wir über die Straße zum Clubhouse, das direkt am Abschlag von Loch 1 bzw. dem Grün der 18 steht. Total fasziniert schauten bzw. fotografierten wir das Clubhouse, die Members hinter den Scheiben, die Golfer beim Abschlagen, die vor dem Clubhouse geparkten Limousinen und amüsierten uns über die Japaner, die u.a. für ein Foto der berühmten Brücke an Loch 18 einfach mal schnell auf den heiligen Rasen laufen und die armen Golfer beim Spielen behindern.
Glück gehabt: gleich einen Parkplatz in der ersten Reihe bekommen :-)
Glück gehabt: gleich einen Parkplatz ganz vorne am Clubhouse bekommen 🙂
Ausgang vom Clubhouse
Golfer am Loch 18
Golfer am Loch 18
Auch Caddies müssen sich warm machen
Auch Caddies müssen sich warm machen, hinter dem weißen Zaun der Abschlag der 1.

 

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Schon alles extrem beeindruckend – das Spielen verschieben wir dann liebermochmal …
Um den Geist dieses Ortes auch mit nach Hause mitzunehmen kauften wir in den zahlreich vorhandenen Merchandising-Shops ein wenig der noch zahlreicher vorhandenen Artikeln.
Wo wir gerade schon mal da waren, machten wir auch noch einen Spaziergang durch den Ort.
Ziemlich nah am „The Old Course“ ist die kleine und eher unscheinbare katholische Kirche „St. Andrews“. Dann wollten wir unbedingt noch die – durch William und Kate – bekannte University sehen, was aber irgendwie nicht so ganz klappte, wie uns Googlemaps anzeigte.
St. Andrews Kirche
St. Andrews Kirche
Rückansicht der University of St. Andrews
Rückansicht der University of St. Andrews

Weil aber gerade Mittagszeit war, gönnten wir uns eine Mittagspause im „Dunvegan Hotel & Restaurant, dessen Wände und Decken mit Unzählige. Fotos der „The Open“ auf „The Old Course“ geschmückt waren.

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Frisch gestärkt und tief beeindruckt machten wir uns mit ein paar weiteren Andenken im Gepäck auf den Weg zum letzten großen Ziel unserer Schottlandreise.
Doch der Weg nach Edinburgh dauerte etwas länger als geplant – erst wollte das Navi uns auf die landschaftlich besonders reizvolle Route entführen und dann standen wir vor der Forth-Bridge noch 4 Meilen im Stau.
Schulende in St. Andrews
Schulende in St. Andrews

Wie schon gestern gab es zwischendrin noch eine kurze Kombipause an einem gigantischen Einkaufszentrum – während sich Fahrer Björn von bzw. für die Fahrt ausruhte, erkundete ich die Shops und kaufte noch ein Mitbringsel für unsere armen zuhause gebliebenen Stubentiger. 

imageDie Forth-Bridge entschädigte dann jedoch ein wenig für den Stau. Kurz nach der riesigen Brücke strahlte uns am Strassenrand ein Steakhaus an, wo wir dann auch gleich noch zum Abendessen einkehrten.
The Forth Bridge
The Forth Bridge
Steakhouse
Steakhouse
Mit leckeren Spareribs und Grilled Chicken im Bauch erreichten wir dann endlich den  Edinburgh Caravan Club, auf dem wir heute mit Womi übernachten.

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2 Kommentare


  1. Hallo Helmut und Traudi!
    es ist natürlich nicht ganz einfach, aber ich kenne die Maße mittlerweile sehr gut und dann geht es schon. Schwierig war es eigentlich nur einmal, an einer engen Single Track Road, als ich ganz weit rausfahren musste (in den Dreck) an einer Ausweichstelle, weil der andere Typ sein Auto nicht schmutzig machen wollte. Sonst alles easy. Mit den Häusern hast du völlig recht! Ich denke mir das auch die ganze Zeit, warum bei uns alles so lieblose und hässlich 4 Wände-Schachteln mit 08/15 Satteldach sind. Steinmauern und Erker, alles sehr liebevoll, auch wenn alt. Golf hatten wir übrigens schon gespielt, in St Andrews allerdings nicht …
    Viele Grüße aus Edinburgh
    Björn und Birgit

    Antworten

  2. Liebe Schottland-Fahrer, hallo Birgit und Björn, euer Womi ist ja (aus der Sicht von mickrigen B-Klasse-Fahrern) ein Riesengerät, und das dann über die schottischen Lande zu chauffieren ist erst mal eine bewundernswerte Leistung – muss aber auch ein tolles Gefühl sein! Danke für den Blog und für die herrlichen Aufnahmen von St. Andrews und der sonstigen englischen Architektur, auch einfachere Häuser haben hier was Stilvolles, finden wir. Wir sind schon gespannt, wann ihr Golf spielen werdet, und was ihr erst mal in Edinburgh noch so erleben werdet… Grüße aus der Hallertau(hier ist die Hopfenernte in vollem Gange) von Helmut und Traudi

    Antworten

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