Nach dem “Dänemark-Feeling” an unserem Stellplatz am Camping Les Galets de la Mollière mit seinen Dünen und Sandstrand (siehe letzter Artikel) haben wir nach einem zünftigen Abendessen im Womi gut geschlafen und sind am nächsten Morgen bald losgefahren. In direkter Nähe, nur den Strandweg entlang, kommt das Seebad Cayeux-sur-Mer.

Zwischenstopp an der Strandpromenade von Dieppe

Wir erreichen die größere Hafenstadt Dieppe und schlängeln uns die engen Straßen entlang in Richtung Hafen. Ein großer Parkplatz erwartet uns dort an einem Platz, was die Amerikaner “Marina” nennen würden. Ein großer unbebauter ebener Vorplatz am Strand, dahinter aufgereiht eine Häuserzeile mit Strandblick und auf der anderen Seite der Strand.

Wir finden einen Platz für Womi mit gutem Ausblick und genießen erstmal einen Snack. Es sind zwar viele Autos hier auf dem Parkplatz, aber die dazu passenden Menschenmassen finden wir glücklicherweise nicht am Strand und genießen den Spaziergang entlang der Strandpromenade. Bevor wir weiterfahren, machen wir mit Womi einen Schlenker auf den Klippenberg und sind überrascht von der tollen Aussicht über Dieppe, den Strand und die alte Burg, die 1433 erbaut wurde und heute das Stadtmuseum beheimatet.

Wir verlassen Dieppe und nutzen die Seitenstraßen, um möglichst nahe an der Küstenlinie unsere Route weiter fortzusetzen. Es folgt ein richtig schöner Abschnitt mit immer wieder schönen Plätzen zum Zwischenstopp, wie bespielsweise kurz vor Hautot-sur-Mer oder Sainte-Marguerite-sur-Mer.

Frischer Fisch im Hafen von Fécamp

Kurz vor 17 Uhr erreichen wir das Etappenziel für heute, die Hafenstadt Fécamp. Wir haben dort von einem Wohnmobil-Stellplatz gelesen und finden ihn auch direkt im Handelshafen. Der kostenlose Stellplatz ist im Prinzip nur eine Reihe von Parkplätzen an einer Lagerhalle entlang, allerdings mit einem tollen Blick auf den Hafen und die gegenüber liegende Altstadt. Wir ergattern den vorletzten Parkplatz und rangieren rückwärts in die Lücke. Wir schmunzeln über den alten Oldtimer-2CV, der uns begegnet und betreten die kleine Halle des “Marché aux Poissons”. Ein super Tipp, was für ein Paradies für Frischfischfans. Wir bummeln lange an den Tischen entlang und googeln uns die Finger wund, um halbwegs zu verstehen, welche Fische das sind. Wir entscheiden uns für ein Filet vom Lieu Noir, auf deutsch Köhler.

Morgen soll es weitergehen nach Etretat zum Golf. Ich verrate so viel, ein echtes Highlight der Reise!

 

 

Weiter zu Tag 5: Golf auf den Klippen von Étretat

 

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